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Ein Nationalpark von einzigartiger Vielfalt: Los Katjos

Reisen nach Südamerika führen häufig zu den immer gleichen Zielen: dem Karneval in Rio, den Fußballstadien Argentiniens, nach Patagonien oder zu den Inka-Ruinen in Peru. Deutlich weniger bekannt sind versteckte Schönheiten des Kontinents wie der Nationalpark Los Katjos in Kolumbien.

Der Nationalpark Los Katjos wurde bereits 1974 durch die Umsiedlung von etwa 150 Familien geschaffen und erstreckt sich über eine Fläche von 720 Quadratkilometern. Ab 1990 wurde damit begonnen, eine einfache und zurückhaltende Form der touristischen Infrastruktur innerhalb des Parks zu schaffen.

Eine einzigartige Flora und Fauna

Die Einzigartigkeit des Parks ergibt sich nicht zuletzt durch seine besondere Lage, denn im Norden grenzt er unmittelbar an den auf panamaischem Staatsgebiet befindlichen Nationalpark Darién an. Insofern ist er Teil der schmalen Landbrücke, welche Süd- und Mittelamerika miteinander verbindet. Entsprechend viele Tiere kommen auf dem Weg von Norden nach Süden und umgekehrt durch diese Region und entsprechend hoch ist auch die dortige Artenvielfalt. Der Graukopfguan oder das Spitzkrokodil etwa kommen praktisch nur dort vor. Gleiches gilt für den Waldhund, den Mittelamerikanischen Tapir und den Großen Ameisenbären. Insofern verwundert es nicht, dass die UNESCO 1994 den Nationalpark Los Katjos zu einem Teil des Weltnaturerbes zu erklärte. Auch von den gut 650 Pflanzenarten im Los Katjos wachsen und gedeihen zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Prozent nur dort. Neben dem Schutz der Tier- und Pflanzenwelt dient der Nationalpark außerdem dem Erhalt landschaftlicher Besonderheiten wie den Wasserfällen Tendal und Tilupo. Das Wetter ist in dieser Region meist eher heiß und führt zu Durchschnitttemperaturen von 27 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit die regelmäßig zwischen 75 und 95 Prozent beträgt.

Eine Reise in den Nationalpark Los Katjos

Innerhalb des Nationalparks Los Katjos besteht die Möglichkeit, an mehrtägigen geführten Touren teilzunehmen. Alternativ lässt sich der Park aber auch individuell mit einem Mietwagen erkunden. Allerdings kämpft der Nationalpark ohnehin mit einer Reihe von Problemen wie der illegalen Rodung von Tropenhölzern, weshalb eine möglichst schonende Form der Besichtigung gewählt werden sollte. Wer nicht gerade mit dem Motorrad auf der Panamericana unterwegs ist, erreicht Kolumbien am einfachsten mit dem Flugzeug. Auch innerhalb des Landes sind Flüge die bequemste Form des Reisens. Auf diese Weise gelangt man ausgeruht ans Ziel und verkraftet das schwüle Klima innerhalb des Nationalparks meist deutlich besser als bei einer anstrengenden Anreise per Mietwagen oder Reisebus. Dank entsprechender Internetangebote lassen sich die jeweiligen Flüge problemlos und bequem online heraussuchen und buchen. Für eine schnelle und unkomplizierte Suche bietet sich zum Beispiel das Onlinereiseportal billigfluege.de an. Erste Angebote für einen günstigen Flug nach Kolumbien und weitere Informationen über Kolumbien gibt es hier. Nachdem das Flugticket gebucht wurde steht der Erkundung von einem der faszinierendsten Nationalparks des südamerikanischen Kontinents nichts mehr im Wege.