Sehenswürdigkeiten in Kolumbien

Kolumbien – die Sehenswürdigkeiten

Welche Sehenswürdigkeiten man sich in Kolumbien auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Wir stellen sehenswerte Regionen und ganz klassische Sehenswürdigkeiten vor.

Sehenswürdigkeiten in Kolumbien

Wir stellen die größten Sehenswürdigkeiten in Kolumbien und die schönsten Regionen des Landes vor. Dazu bieten wir zahlreiche weiterführende Links zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten mit mehr Informationen zu den Reisezielen.

Altstadt von Cartagena de Indias

Das Zentrum von Cartagena wird zu Recht als Perle der Karibik bezeichnet. Innerhalb der gut erhaltenen Stadtmauern, die jeglichen Piratenangriffen standgehalten haben, warten bunte Kolonialhäuser aus der Zeit der spanischen Herrschaft, Kirchen und das über allem thronende Castillo de Felipe de Barajas. Nicht umsonst ist Cartagena Ziel unzähliger Kreuzfahrtschiffe und gilt mit seinen Sehenswürdigkeiten als die vielleicht schönste Stadt Südamerikas.

Medellín und Cali

War Medellin für vor allem für Pablo Escobar und sein Drogenkartell berühmt, ist es heute eine moderne, weltoffene Stadt, die das Wall Street Journal vor einigen Jahren sogar zur innovativsten Stadt der Welt gewählt hat. Grund für den Wandel zu mehr Sicherheit: Medellin investierte Unmengen in Bildung und Kultur. Sehenswürdigkeiten in Form von Statuen von Kolumbiens Nationalkünstler Fernando Botero findet man an zahlreichen Orten der Stadt. Zudem ist Medellin die Modemetropole Kolumbiens. Auch das Nachtleben in Medellín ist berühmt. Nicht minder bekannt ist natürlich das Nachtleben von Cali – der dort entstandene Tanzstil Salsa Caleña ist weit über die Grenzen Kolumbien hinaus bekannt.

Villa de Leyva

Vor der Kulisse eines beeindruckenden Andenausläufers gelegen, erinnert man sich nach dem Besuch des Kolonialstädtchens Villa de Leyva vor allem an den Marktplatz mit seinen enormen Ausmaßen. Das Städtchen liegt etwa 150 Kilometer nördlich von Bogotá und ist bekannt für seine vielen Veranstaltungen. Ganz in der Nähe liegt das Dorf Raquira, das für seine bunt bemalten Häuser und die typischen und traditionellen kolumbianischen Souvenirs bekannt ist. Hier finden sich ebenfalls schöne Naturparks in der unmittelbaren Umgebung. Egal ob Grotten (Cueva de la fábrica), Wasserfälle (Cascadas de La Periquera) oder Lagunen (Lagune von Iguaque). Wandern, klettern, reiten und Quad fahren sind dabei nur einige der möglichen Aktivitäten rund um Villa de Leyva.

Bogotás Altstadt La Candelaria

Direkt über der historischen Altstadt La Candelaria prägt Bogotás Hausberg Monserrate das Stadtbild. Majestätisch erhebt er sich über der riesigen Metropole. Entweder zu Fuß oder mit einer der Seilbahnen oben angekommen, bietet er einen grandiosen Ausblick über Kolumbiens pulsierende Hauptstadt. Um deren Sehenswürdigkeiten zu sehen, muss man jedoch wieder hinunter, mitten hinein nach La Candelaria. Neben den vielen buntgestrichenen kleinen Häusern mit pittoresken Balkonen im Kolonialstil, Hostels oder kleinen Hotels, hübschen Cafes wie dem Magola BuenDia und Souvenir-Läden rund um den kleinen Platz Chorro de Quevedo fallen einem vor allem die vielen Graffitis in Bogotá auf. Hier in der Altstadt wird sogar eine eigene Graffiti-Tour angeboten und die Stadt gilt als eines der Street Art-Zentren Südamerikas. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören das Museo del Oro, das Museo Botero und der Plaza Bolivar im Zentrum.

Caño Cristales

Der in der Region Llanos gelegene Caño Cristales bietet eine farbenprächtige Kulisse: jedes Jahr ab Juli führt die sensationelle Flusslandschaft genügend Wasser, damit die Wasserpflanzen voll zur Geltung kommen können. Dann wird der Caño Cristales zum schönsten Fluss Kolumbiens – mindestens. Die Farbenpracht, die durch das Zusammenspiel zwischen Sonneneinstrahlung und Wasserpflanzen entsteht, reicht von grün über gelb bis zu einem tiefen rot und nimmt den Fluss in voller Breite ein.

 

Sehenswerte Regionen Kolumbiens

Bei den sehenswerten Regionen beginnen wir wie bei den Sehenswürdigkeiten Kolumbiens im Norden und sogar mitten im karibischen Meer und arbeiten uns dann langsam nach Süden bis an die brasilianische Grenze durch.

 

Kolumbiens Karibikinseln San Andrés (re.) und Providencia eignen sich besonders gut für Wassersportler und zum Tauchen und sind ganz im Gegensatz zu vielen anderen Karibikinseln nicht so überlaufen. Dabei bieten sie typisches Postkartenflair und entspannte Reggae-Atmosphäre mit Hängemattenfeeling unter Palmen. Auf San Andrés selbst gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Hoyo Soplador oder La Piscineta oder die Piratenhöhle von Captain Morgan. Das Meer habe hier sieben Farben, sagen die Einheimischen. Bei unserem Aufenthalt auf San Andrés haben wir festgestellt, dass es in Wahrheit viel mehr Farben sind.

Kolumbiens Karibikküste hat neben Cartagena noch viel mehr zu bieten. Egal ob ein Badeurlaub in Santa Marta oder eine mehrtägige Trekkingtour zur Ciudad Perdida. Der Nationalpark von Tayrona (re.) liegt ganz in der Nähe Santa Martas und beindruckt durch seine malerische Schönheit. Seine Strände sind die vielleicht schönsten ganz Südamerikas und wahre Sehenswürdigkeiten. Riesige rundliche Felsbrocken säumen die kleinen Buchten und schützen die schneeweißen Sandstrände vor allzu hohen Wellengang. Shakiras Heimatstadt Barranquilla ist dagegen bekannt für seinen farbenfrohen Karneval. Es handelt sich um den zweitgrößten Südamerikas, nach den Feierlichkeiten in Rio de Janeiro.

Kolumbiens Pazifikküste ist prinzipiell ein wenig rauer als die Karibikküste, doch warten hier ebensolche Traumziele auf den Reisenden. Dabei ist die Artenvielfalt, sowohl zu Wasser, als auch an Land besonders groß. Auf der ehemaligen Gefängnisinsel Gorgona hat sich beispielsweise ein sehenswertes exotisches Paradies entwickelt, das seinesgleichen sucht. Zusätzlich tummeln sich hier weit weniger Touristen als in der Karibik. Ideal, um ein paar Tage Ruhe in einzigartiger Natur zu genießen. Auch Bahia Solano ist hier zu empfehlen, hier gibt es eine Aufzuchtstation für Meeresschildkröten. Und natürlich kann man zu bestimmten Zeiten auch Buckelwale im Pazifik beobachten.

Neben den höchsten Palmen der Welt steht in der Kaffeezone natürlich vor allem der Kaffee im Zentrum des Interesses. Die Kaffeeplantagen, die den berühmten kolumbianischen Hochlandkaffee hervorbringen, bedecken die sanften Hänge der Region. Aufgrund der drei wichtigsten Städte der Region, Armenia, Manizales und Pereira, wird das Gebiet auch als „Kaffeedreieck“ bezeichnet und für viele die dort waren, ist es die schönste Region des Landes.

Das Umland von Bogotá bietet zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Egal ob der Nebelwald von Chicaque, der archäologische Park von Facatativá, die riesigen Salzminen von Zipaquirá, die die berühmte Salzkathedrale beherbergen (re.) oder die heilige Lagune Guatavita (siehe Eldorado) – das Umland von Bogotá hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wer einen weiteren Weg in die Tiefebene nach Girardot, im Tierra Caliente (Warmes Land) gelegen, auf sich nimmt, kann dem Freizeitpark Piscilogo samt integrierten Zoo mit frei lebenden Affen einen Besuch abstatten.

Kolumbiens Süden: Tierradentro – ganz tief in den Bergen gelegen – und San Agustin bieten im Süden Kolumbiens, genauer gesagt in der Provinz Huila, archäologische Sehenswürdigkeiten vom Feinsten. In der grünen Hügellandschaft von Tierradentro liegen die unterirdischen Gräber der Paez Indianer. Im eigentlich eher ruhigen Dorf San Agustin hingegen kann man richtige Abenteuer erleben: Entweder bei einem Ausritt auf dem Pferd mit toller Aussicht in die Schlucht des Rio Magdalena, oder aber beim Wildwasser-Rafting auf eben jenem Fluss. Ebenso sehenswert ist die vielfarbige Wüste Tatacoa, die westlich des aktiven und weit über 5.000 Meter hohen Vulkans Nevado de Huila liegt.

Kolumbiens Amazonas Region: Noch weiter im Süden, um ganz genau zu sein an der Grenze zu Brasilien und Peru und damit am südlichsten Zipfel Kolumbiens, bildet der Amazonas die natürliche Grenze zu den Nachbarländern. Die hiesige Provinzhauptstadt Leticia ist ein optimaler Ausgangspunkt für Ausflüge in den Regenwald. Egal ob rosafarbene Flussdelfine oder aber Totenkopfäffchen – die Region hier hat für alle Tier- und Naturfreunde unerschöpflichen Reichtum und zahlreiche Geheimnisse zu bieten (allerdings ist hier eine Impfung gegen Gelbfieber obligatorisch. Bitte sprecht vor einer Amazonas-Reise mit eurem Hausarzt! Hier: Generelle Infos zur Impfung bei einer Reise nach Kolumbien).

Natürlich können wir an dieser Stelle nicht alle Sehenswürdigkeiten in Kolumbien auflisten – so gerne wir das würden. Hier gibt es zur weiteren Information noch eine Auflistung der UNESCO Weltkultur- und Weltnaturerbestätten in Kolumbien.