Kolumbien – ein sonniges Ziel im deutschen Winter

Gerade im deutschen Winter bietet sich ein Urlaub in Kolumbien an. Hier ein Überblick über das Reiseziel.

Dem Winter entfliehen, dem mitteleuropäischen Schmuddelwetter die rote Karte zeigen und sich in der ungemütlichen Jahreszeit erholsame Wochen unter des Kreuz des Südens gönnen! Millionen Menschen träumen davon, und so mancher erfüllt sich diesen Traum. Wo darf man ein mildes Klima erwarten, wenn zu Hause allmorgendlich die Windschutzscheibe des Autos vom Eis befreit werden muss? Die Antwort könnte lauten: In Kolumbien, dem viertgrößten südamerikanischen Staat und damit in einem Land, das nicht nur von der Sonne verwöhnt wird sondern auch unzählige Sehenswürdigkeiten bietet.

Kolumbus ankerte nie vor Kolumbien

Christoph Kolumbus, dem legendären Seefahrer und Entdecker, wird in Kolumbien eine große Ehre zuteil – das Land wurde nach ihm benannt. Und das ist recht erstaunlich, denn in den Geschichtsbüchern wird nicht darüber berichtet, dass Kolumbus jemals vor den Küsten im Nordwesten des südamerikanischen Kontinents ankerte. Vielmehr landete er 1492 in El Salvador. Jahrhunderte später war es der Freiheitskämpfer Simon Bolivar, der Kolumbien den Namen gab, den es bis heute trägt. Es sind die Bergriesen der Anden, die das Antlitz Kolumbiens prägen. Wer in diese Region Südamerikas reist, der darf sich auf etliche unerwartete Begegnungen und auf zahlreiche Wunder der Natur freuen.

Rätselhafte Skulpturen und idyllische Dörfer

Rätselhaft sind die Steinskulpturen früherer Hochkulturen, denen Urlaubern auf ihrer Rundreise durch Kolumbien immer wieder begegnen. Doch das Land hat neben der fast unentwegt scheinenden Sonne und den Hinterlassenschaften vergangener Epochen noch viel mehr zu bieten. Da sind die pulsierenden Städte des Landes mit Museen von Weltruf und die idyllischen Dörfer aus der Kolonialzeit, in denen man das Gefühl hat, hier sei die Zeit stehen geblieben. In den Nationalparks gibt es noch immer zahllose wilde Tiere: Ozelots, Wasserschweine, Leguane, Tapire und den scheuen Jaguar. In den Bäumen trifft der Urlauber etliche Primaten und eine Vogelvielfalt an, die ihresgleichen sucht.

Unberührte Buchten am Strand des Pazifik

Wer nach Kolumbien reist, um die Sonne zu genießen, der sollte sich in ein wunderschönes Tal östlich von Tunja begeben. In der Sprache der Ureinwohner heißt diese unberührte Region “Sugamuxi”, was mit “Tal der Sonne” zu übersetzen ist. Dort entfaltet sich eine üppige Natur am Ufer des Lago de Tota, dem größten See des Landes. Wer das Außergewöhnliche sucht, der wird am weißen Strand der Playa Blanca fündig – in über dreitausend Metern Höhe am Fuße der Anden. Doch seine schönsten Strände breiten sich in Kolumbien über 1.300 Kilometer am Pazifik aus. Hier gibt es noch die unberührten Buchten abseits der großen Touristenströme.

Wie Robinson am Strand der Isla Grande

Blütenweiß ist der Sand, türkisblau das warme Meer und die Hotels genügen internationalen Ansprüchen. Kolumbien hat das Glück, Zugang zu gleich zwei Ozeanen zu haben. Neben dem Pazifik liegt auch der Atlantik und damit das Karibische Meer vor der Haustür. Und das von Fernreisenden geschätzte Karibik-Feeling mit seinem milden Klima genießen die Urlauber unter anderem in Taganga, in der Nähe der Küstenstadt Santa Marta. In den Restaurants haben die Gäste angesichts der Fülle an Meeresfrüchten die Qual der Wahl, und in den Tauchschulen der Region arbeiten ausschließlich Profis. Bei Bahia Solano reihen sich die Badeorte wie Perlen an der Schnur und Taucher finden beim Fischerdorf El Valle ihr Eldorado. Wie Robinson fühlen sich die Urlauber auf der Isla Grande vor der Küste Cartagenas. Für alle heißt es: Jetzt den Winterurlaub in der Sonne genießen und Kolumbien entdecken.

 

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