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Nationalparks in Kolumbien

Auch in Kolumbien weiß man die Schönheit seiner Natur zu schätzen und schützt sie, indem man National- und Naturparks einrichtet. Wir stellen drei Parks vor: San Augustín, El Nevado und Tayrona.

Park San Agustín

Im Departamento Huila südwestlich von Kolumbien finden Besucher die Überreste eines einzigartigen kulturellen Schatzes im Archäologischen Park San Agustín, der von der UNESCO im Jahr 1995 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die UNESCO bezeichnet diesen Ort als die größte Sammlung religiöser Denkmäler und megalithischen Skulpturen Südamerikas. Die steinernen Figuren und Grabanlagen, steinbepflasterten Pfade, Erdwalle und Terrassen stammen aus den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung und sind bewundernswerte Meisterwerke fortschrittlicher Kulturen. Neben den faszinierenden archäologischen Parks in San Agustín, bietet die Umgebung Abenteuer wie Bergsteigen, Rafting und Wanderungen.

 

 

Naturpark El Nevado – Parque Nacional de los Nevados

Kolumbien-Reisende entdecken in der Kaffeekultur-Landschaft, die sich über die Departments Caldas, Risaralda und Quindío erstreckt, den mildesten Kaffee der Welt. Das 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannte Gebiet der Kaffeekultur-Landschaft bietet eine aufregende Landschaft mit Gärten, Tabakfeldern und Wasserfällen. Riesige Wachspalmen und Kaffeesträucher ziehen sich die Berghänge hinauf. Ein Ausflug auf die Kaffeeplantagen mit einer Übernachtung in den vielen Kaffee-Fincas lädt dazu ein, die Verarbeitung von einem der beliebtesten Kaffees der Welt aus nächster Nähe zu beobachten, traditionelle Dörfer und die regionale Küche zu entdecken. Ein Ausflug zu den schneebedeckten Gipfeln des Naturparks El Nevado bietet eine reizvolle Abwechslung für Abenteurer. Am Eingang zum Parque Nacional de los Nevados wachsen übrigens die höchsten Palmen der Welt.

 

Tayrona National Park

In der Nähe der Stadt Santa Marta an der Pazifikküste Kolumbiens liegt der Tayrona National Park, eine Oase natürlicher Schönheit, benannt nach den Tayrona Indianern. Malerische tropische Strände mit blau-grünem kristallklarem Wasser und der üppige Regenwald bilden eine einzigartige Biosphäre. Viele Touren durch den Park führen in die verlorene Stadt („Ciudad Perdida“) zu antiken Ruinen. Auch die besondere Artenvielfalt und Unterkünfte mit direktem Naturzugang machen dieses Naturreservat zu einem idealen Reiseziel für Natur- und Abenteuerliebhaber. Auf archäologische Ruinen stößt man inmitten des Naturparks auf das magische Dorf „Pueblito“, hier erhalten Touristen einen Einblick in die präkolumbianische Kultur.