Online-Banking im Urlaub nutzen

Immer mehr Menschen jeden Alters nutzen Online-Banking. Dieses Verfahren ist wesentlich bequemer als das Aufsuchen der Bankfiliale für Überweisungen und andere Geschäfte. Zudem berechnen die meisten Geldinstitute ihren Kunden zusätzliche Entgelte, falls diese herkömmliche Überweisungsformulare verwenden. Besonders im Urlaub bietet Online Banking zahlreiche Vorteile.

Im Urlaub ist oft keine Bankfiliale verfügbar

 

Selbst während eines Urlaubs innerhalb Deutschlands ist oftmals keine Filiale der eigenen Bank am Ferienort vorhanden. Auf einer Auslandsreise ist der persönliche Gang zur Bank gar nicht oder nur in wenigen Ausnahmefällen, in denen ein deutsches Geldinstitut mit einer ausländischen Bank kooperiert, möglich. Deshalb sollte man sich nicht auf eine Zahlungsweise verlassen. Die Anmeldung zum Online-Banking erlaubt dem Bankkunden, auch während seines Urlaubs von jedem beliebigen Ort der Welt aus auf sein Konto zuzugreifen und Überweisungen zu veranlassen. Die einzige Voraussetzung für den Zugang zum Konto ist ein sicherer Internet-Zugang, der in so gut wie allen Urlaubsorten der Welt vorhanden ist. Viele Hotels bieten einen WLAN-Zugang an, der im Ausland sogar deutlich häufiger als in Deutschland kostenlos zur Verfügung steht. Eine Alternative stellt die Nutzung eines Sticks dar. Dank des anstehenden Verbotes von Roaming-Entgelten innerhalb der EU führt dessen Einsatz in zahlreichen Staaten ebenfalls zu keinen zusätzlichen Kosten, sofern der Kunde das Inklusiv-Volumen seines Vertrages nicht überschreitet.

Die Sicherheit des Online-Bankings

Das Online-Banking ist sicher, wenn Urlauber ein paar Regeln beherzigen. Zunächst sollten Bankgeschäfte ausschließlich von eigenen Geräten und nicht von öffentlichen Computern in Hotelanlagen oder Internet-Cafés aus vorgenommen werden. Des Weiteren ist bei der Verwendung der mTAN das Einhalten des Zwei-Geräte-Prinzips wichtig. Falls der Urlauber die Bankseite nicht mit einem Laptop oder Tablet, sondern mit dem Smartphone aufruft, empfängt er die mobile TAN seiner Bank über ein zweites Handy. Verstöße gegen diese Regelung, die im Allgemeinen auch ein Bestandteil des mit dem Geldinstitut abgeschlossenen Vertrages zum Online-Banking ist, erfolgen häufig. Sie verringern jedoch die Sicherheit spürbar und sollten deshalb unterbleiben. Einen weiteren Beitrag zur Sicherheit im Online-Banking bietet die manuelle Eingabe der Internet-Adresse der Bank, die jeweils mit https:// beginnt. Das Anklicken von Bannern kann auf eine gefälschte Webseite führen und ist deshalb nicht ratsam. Zudem fragt keine Bank per E-Mail nach sensiblen Daten. Zumeist erfolgt die elektronische Kommunikation außer bei werblichen Zusendungen nicht über die normale E-Mail, sondern über ein mit dem Konto verbundenes Postfach. Die dort hinterlegten Daten sind nach dem Einloggen in das Bankkonto, das von jedem beliebigen Ort aus möglich ist, einsehbar. Will man ganz sicher sein, kann man sich eine Online-Banking-Software anschaffen. Eine Übersicht hierzu findet man bei Netzsieger.

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