Red Bull Content Pool / Javier Munoz

Orlando Duque zu Gast im Hangar-7

Die Red Bull Cliff Diving World Series 2015 ist zu Ende. Der Brite Gary Hunt holt sich erneut den Titel, Orlando Duque wird zweiter. Nun war „Mr. Cliff Diving“ aus Kolumbien bei „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ zu Gast, um über die erfolgreiche Saison und seine beeindruckende Karriere zu sprechen.

Orlando Duque ist seit dem Start der Red Bull Cliff Diving World Series im Jahr 2009 dabei. Gleich in der ersten Saison konnte er sich damals den Titel sichern – wurde nach früheren Erfolgen im Klippenspring-Weltcup endgültig zum kolumbianischen Volksheld. Seitdem wurde er dreimal Zweiter (inklusive 2015) und einmal Dritter in der Gesamtwertung. Immer lag er dabei hinter Gary Hunt, dem uneingeschränkten Dominator dieser Sportart, der seit 2010 fünf Titel für sich verbuchen konnte.
„Er ist da hingekommen, wo niemand gedacht hat, dass sich der Sport hin entwickelt. Er hat den Leuten die Augen geöffnet, das Neueste und Schwierigste zu versuchen“, zollte Orlando Duque gestern Abend bei den Kollegen von Servus TV seinem britischen Kollegen Respekt.

Nichts desto trotz ist auch die Geschichte des 41-jährigen Kolumbianers eine Erfolgsgeschichte, sicherte er sich 2013 doch auch den damals erstmals offiziell von der FINA vergebenen Weltmeister-Titel in dieser Disziplin in Barcelona, nachdem er zuvor bereits neunfacher Weltmeister im Klippenspringen war.

Der höchste Klippensprung

Darauf angesprochen, ob er gerne den Höhen-Weltrekord beim Klippenspringen aufstellen würde, sagte Duque beim Talk im Hangar-7: „Da musst du dich schon richtig vorbereiten. Ich könnte dies jetzt nicht machen. Ich bin zwar körperlich stark, aber für 59 Meter müsste ich noch stärker sein. Ich habe dies zwar im Kopf, aber ich müsste mein Training umstellen.“ (Anm. der Red.: der aktuelle Weltrekord liegt bei 58,5 Meter)

Quelle (Zitate): Sport und Talk aus dem Hangar-7″ / ServusTV.

Hier ein Portrait der Red Bull Media House GmbH über Orlando Duque