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Reisen in Kolumbien – Amazonas

Kolumbien ist ein Land mit vielfältigen Landschaften, unterschiedlichem Klima und verschiedenen Vegetationen. Dabei ist das Land in sechs Großräume (Regiones naturales de Colombia) gegliedert. Der Reihe nach stellen wir diese vor und geben Reisetipps. Wir beginnen mit Amazonien.

Kolumbiens Amazonas-Region

Amazonien liegt im Südosten Kolumbiens und umfasst mit 41 Prozent einen erheblichen Teil des Landes, ist jedoch kaum besiedelt. Die größte Fläche der Region stellen Regenwälder, die eine gewaltige  Biodiversität bieten, sowohl was die Pflanzen- als auch die Tiervielfalt angeht. Dabei ist die Gegend von den riesigen Flusssystemen des Amazonas und Putumayo y Caquetá geprägt.

Leticia – Das Tor zum Dschungel

Es gibt keine Straßen, die tief in diese Region führen. Leticia, die Hauptstadt des Bundeslandes Amazonas, kann man beispielsweise nur mit dem Flugzeug oder über den Fluss erreichen. Trotz der Abgeschiedenheit verfügt Leticia über eine gute Infrastruktur und hat verschiedene Hotels jeglicher Preisklasse zu bieten. Ebenso findet man dort Reiseagenturen, die Tagestouren und mehrtägige Ausflüge und Trekkings anbieten. Dadurch wird Leticia zum Tor für die Abenteurer, die den Amazonas leibhaftig erleben möchten.

Die Wege von der gastfreundlichen Stadt aus führen direkt in den Urwald. So kann man von Leticia beispielsweise auch per Boot zur Affeninsel gelangen, wo man die unberührte Natur und gesamte Tier- und Pflanzenvielfalt genießen kann.

In der Amazonas-Region befinden sich zehn verschiedene Naturparks wie der „Parque nacional natural Amacayacu“, die man erkunden kann. Allerdings ist die Anzahl an Besuchern in diesen Nationalparks meist beschränkt, um die einzigartige Natur dort nicht über Gebühr zu belasten. Über die Einzelheiten sollte man sich zuvor jeweils erkundigen.

Trekking im Amazonas

Besonders empfehlenswert sind mehrtägige Trekkings im Amazonasgebiet Kolumbiens. Diese variieren in der Zeitspanne und können von 3 bis 15 Tagen dauern. Übernachtet wird bei diesen Touren meist in Malocas, Häusern, die in der Kolonialzeit entstanden sind und in denen heute verschiedene indigene Familien wohnen – die Maloca stellt für die Indigene ihr Universum dar.

Auf dem Programm dieser Trekking-Touren steht zumeist Piranhas fischen, mit rosa Delfinen in den Nebenläufen des Amazonas schwimmen, eine Krokodilsafari, Übernachtung und Wanderung im Dschungel, Besuch indianischer Dörfer und indianischer Bauerfamilien und – wenn man ein wenig Glück hat – kann man an einer Zeremonie nomadischer Völker  teilnehmen.

 

Exotisch Essen am Amazonas

Wer ein Feinschmecker (oder auch kulinarisch ein Abenteurer) ist, kann die exotischen Gerichte dieser Region probieren. Dazu gehören Schildkröteneier, Tiere wie Affe, Danta, Capibara und Boa oder auch Gerichte wie Casabe (Gericht aus aus der Yucafrucht). Ebenso bietet die Region unbekannte exotische Früchte wie Copoazu und Anon amazonico, die allesamt sehr lecker schmecken.

Wann die beste Reisezeit für Kolumbien ist erfahrt ihr hier