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Zumba – Eine kolumbianische Erfindung

Zumba ist heute eines der beliebtesten Fitnesskonzepte der Welt. Erfunden wurde Zumba von dem Kolumbianer Beto Perez – durch einen Zufall.

Zumba ist eine Mischung von Aerobic mit lateinamerikanischen sowie internationalen Tänzen. Durch die tropische und exotische Musik wird eine besondere Atmosphäre geschafft, die nach Party ruft. Insofern bedeutet Zumba Spaß und gleichzeitig Fett verbrennen, das Ziel der meisten Teilnehmer an Zumba-Kursen. Beim Zumba sollen die Kalorien also einfach weggetanzt werden.

Wer hat Zumba erfunden?

Dabei wurde Zumba ganz zufällig erfunden. Der kolumbianische Tänzer und Choreograph  Alberto „Beto“ Perez erzählt auf seiner Webseite, wie es in Cali dazu kam, eine Fitnessstunde mit lateinamerikanischer Musik zu kombinieren und gestalten: In den 1990ern hatte er einmal seine Aerobic-Musik zu einem seiner herkömmlichen Fitnesskurse vergessen und musste auf seine privaten Musikkassetten aus dem Auto zurückgreifen. Zu seiner Lieblingsmusik begann er zu improvisieren und er bemerkte schnell, wie viel Spaß das machte. Er wiederholte die Stunde und im Handumdrehen war dieser Kurs der beliebteste seines Studios. Zumba war geboren.

Inzwischen ist Zumba als Workout-Programm auf der ganzen Welt beliebt. Der Siegeszug begann Anfang des Jahrtausends in Miami, von wo aus die Zumba-Welle zunächst über die USA schwappte. Zu den Rhythmen von Salsa, Merengue, Reggea, Calypso, Flamenco oder Samba wird abgetanzt, um die überflüssigen Kilos anzutrainieren. Beto Perez betont dabei, dass für Zumba keine vorherige Tanzerfahrung nötig ist und dass alle Schritte und Drehungen leicht zu erlernen seien.

Zum Erlernen werden heute zahlreiche Anleitungen auf DVD und in Büchern angeboten. Über 20.000 Zumba-Trainer gibt es wohl mittlerweile in den Fitnessstudios weltweit. Der Kolumbianer Beto Perez selbst trainiert inzwischen zahlreiche Prominente in den Vereinigten Staaten. 2001 hatte er den Markennamen Zumba registrieren lassen, Zudem führt er eine anerkannte Zumba-Firma (Zumba Fitness, LLC), die CDs, Videospiele, DVDs und auch Sportkleidung zum Zumba Tanzen verkauft.

Was bedeutet Zumba?

Manche sagen, dass das Wort Zumba aus dem Wort „rumba“ abgeleitet wurde. „Rumba“ ist ein Synonym für Party in der kolumbianischen Umgangssprache. Andere glauben, dass Zumba sich vom Verb „zumbar“ ableitet, was auch „erschüttern“ bedeuten kann. Wir glauben aber an die Party-Variante, schließlich lautet das Zumba-Prinzip: Sich bewegen und Spaß dabei haben.

Zumba fördert die Ausdauer

Mit Musik und der Freude am Tanzen fällt das Abnehmen sicherlich leichter, als mit einer strengen Diät. Aufbauende Nebeneffekte, wie die Steigerung der Ausdauer und die positiven Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, bekommt man beim Zumba obendrein. Wer also regelmäßig zum Zumba geht, wird über kurz oder lang einige Pfunde wegtanzen können. Kolumbiens Beto Perez und seiner Vergesslichkeit sei Dank!